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Familientag der Messdiener in Köln
Familientag der Messdiener in Köln

Familientag der Messdiener in Köln

Ein großes Dankeschön an alle Minis und ihre Familien...

Am Samstag, den 26. Mai fuhren die Messdiener und ihre Familien bei strahlendem Sonnenschein nach Köln. Insgesamt waren es 53 Personen. Aus allen Kirchorten sind die Teilnehmer zusammengekommen und versorgt mit dem Reisesegen fuhren wir bester Laune und Pläne schmiedend nach Köln. Dort angekommen gab es eine kurze, aber sehr interessante Stadtführung mit Susanne Graw für die eine Gruppe und das Fitnessprogramm „Domturm in 30 Minuten“ mit Astrid Wilming für die andere Gruppe.

Um 12.30 Uhr startete unsere Domführung. Danach schwärmten alle aus, um Köln auf eigene Faust zu erkunden. Einige ältere Messdiener waren mit Charlotte Meister unterwegs. Besonders das leckere Eis am Rhein am Ende der Tour dieser Gruppe kam gut an. Andere Grüppchen waren im Schokoladenmuseum, einfach ein bisschen Bummeln oder in dem schönen Stadtpark mit einem riesigen Spielplatz.

In der Wüste "Stadt" eine Oase gefunden...

Um 18.00 Uhr besuchten wir dann gemeinsam eine wunderschöne Vesper der „Gemeinschaften von Jerusalem“ in der Kirche „Groß St. Martin“. Die spezifische Berufung dieser klösterlichen Gemeinschaft besteht darin, „in der "Wüste der Stadt"… „Oasen des Gebets, der Stille und des Friedens zu schaffen“. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der „Schönheit der Liturgie“, durch die „jeder Kraft schöpfen kann, um am Abend, am Morgen oder am Mittag im aufreibenden Rhythmus der Stadt Atem zu holen.“ Und das ist dieser Gemeinschaft auch wirklich gelungen! An alle Leser und Leserinnen: Wenn Sie mal in Köln sind ist das wirklich ein Tipp, die Vesper dieser Gemeinschaft zu besuchen! Groß St. Martin liegt auch nur ca. 10 min zu Fuß vom Dom entfernt. Eher ungünstig ist allerdings, sich mit 53 Leuten unauffällig zwischen der Vesper und der Messe aus der Kirche zu schleichen. Wir haben es probiert, es hat nicht geklappt, zumal der Übergang zwischen beiden wirklich fließend war.

Doch natürlich geht es nicht ganz ohne ein kleines Abenteuer...

Hätten wir jedoch gewusst, was dann noch auf uns zukam, dann hätten wir die Messe ohne jedes Zeitproblem besuchen können! Als wir dann nämlich um ca. 19 Uhr wie geplant mit dem Bus abfahren wollten, ließ uns der Busfahrer wissen, dass der Bus nicht fahren kann! Wir hatten ja die Hoffnung, dass sich da vielleicht doch noch was machen lässt, mithilfe des Monteurs, der bald kam. Wie sich herausstellte, war dies ein Trugschloss! Schlussendlich fuhren wir um 21.20 Uhr mit der Deutschen Bahn über Siegen nach Dillenburg. Übrigens, falls jemand mal ganz spontan ein Gruppenticket bei der Bahn für 53 Personen kaufen muss: auf einmal können nur 30 Tickets gekauft werden. Man lernt dazu! Die freundliche Schaffnerin war auch ganz erleichtert darüber, dass wir eine sympathische Gruppe sind. Anscheinend hat sie da schon ganz andere Gruppen um diese Uhrzeit erleben müssen! Um 23.34 Uhr kamen wir in Dillenburg an. Ein anderer Bus brachte uns dann nach Breidenbach und Gladenbach. Bis wir Zuhause waren, war es 0.30-1.00 Uhr! Ein langer Ausflug! Alle waren wirklich dankbar, als wir endlich daheim waren.

Super durchgehalten haben die Kleinsten! Da muss wirklich Respekt gezollt werden! Und einen Riesenspaß hatten die Jugendlichen! Und wir anderen haben was zu erzählen. So schnell werden wir diese Fahrt sicherlich nicht vergessen!

Hier ein paar Eindrück (Doppelklick auf das Bild)...