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Hintergründe zum neuen Logo

Hintergründe zum neuen Logo
Hintergründe zum neuen Logo
Bischof Georg Bätzing und Gertraud Beier

Die Projektgruppe Öffentlichkeitsarbeit hat sich in den vergangenen 1,5 Jahren überlegt, wie das Erscheinungsbild der neuen Pfarrei nach außen aussehen soll. Andreas Kratz (AK) hat bei Gertraud Beier (GB) nachgefragt, die das neue Logo entworfen hat.

AK: Liebe Gertraud, erstmal herzlichen Dank dafür, dass Du zum einen das neue Logo geschaffen hast und dass Du nun auch bereit bist, einige Hintergründe zu erläutern. Wie ist es zu diesem Logo gekommen?

GB: Der neue Name der Pfarrei St. Elisabeth wurde durch eine Befragung der betroffenen Gemeinden ermittelt. Nach dem Ergebnis, dass die Pfarrei St. Elisabeth heißen soll und der Freigabe durch das Bistum hat unsere Projektgruppe Öffentlichkeitsarbeit im Brainstorming Attribute der Heiligen zusammengetragen, z.B.  den Korb mit Rosen, Korb mit Broten, Arme und Kranke.

AK: Von dahin war es ja bestimmt ein weiter Weg bis zum fertigen Logo…

GB: Aus diesen Attributen fand der Gedanke, die gebenden Hände als Logo aufzubauen Zuspruch. Das Rosenwunder ist ja eine der bekanntesten Erzählungen.

zum Hintergrund: Die Heilige Elisabeth kümmerte sich um die Armen und Kranken, auch gegen den Willen ihres Mannes Heinrich, auf dessen Hof sie lebte. Eine Erzählung besagt, dass der Bruder ihres Mannes sie zur Rede stellt, was sie unter einem Tuch in ihrem Korb trägt – sie war unterwegs zu den Armen in der Stadt und es war ihr verboten, diesen Brot zu bringen. Sie antwortet, dass sich in dem Korb Rosen befänden. Als ihr Mann das Tuch vom Korb reißt, befinden sich darin tatsächlich Rosen.

GB: Die abgebildeten Hände kann man als Korb sehen. Dieses und weitere Elemente wollten wir in das neue Logo integrieren. Es soll zugleich modern und aussagekräftig sein. Jede der fünf Rosen steht für einen Kirchort der neuen Pfarrei.

AK: Auf dem Logo ist aber doch noch mehr zu sehen….

GB: Um das ganze gegenüber anderen Gemeinden mit dem gleichen Patronat abzugrenzen, kam der Zusatz „an Lahn und Eder“ hinzu. Bildlich wird dies durch die beiden Wellen ausgedrückt.

Bei der Betrachtung des Logos hat man auch andere Möglichkeiten der Interpretation

AK: So künstlerisch, wie das Logo gelungen ist, könnte ich mir vorstellen, dass Du auch noch andere Ideen darin „versteckt“ hast.

GB: Bei der Betrachtung des Logos hat man auch andere Möglichkeiten der Interpretation – so kann das Kreuz für den Anker stehen, auf den wir gegründet sind - die Rosen sind in einen Kahn eingebettet, es könnte aber auch eine Engelsschwinge oder eine Friedenstaube sein – so gibt es viele Möglichkeiten…

AK: Obwohl ich das Logo schon oft gesehen habe, habe ich so noch mehr darin entdeckt. Danke. Was willst Du unseren Lesern sonst noch mit auf den Weg geben?

GB: Bei allem waren das Feedback und die Ideen der Projektgruppe sowie die Abstimmung in der Gruppe sehr hilfreich. Auch das Layout des neuen Pfarrbriefs KREUZ+MEHR ist auf der Basis dieses neuen Logos entstanden.

AK: Ganz herzlichen Dank nochmal!