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Am 23.08.2020

Am 23.08.2020
Am 23.08.2020

Mit welchem Geist blicken auf die momentane Situation?

Die erste Schulwoche liegt hinter uns bzw. hinter den Schülerinnen und Schülern und deren Familien, sowie den Lehrerinnen und Lehrern. Manche sind mit einem mulmigen Gefühl wieder gestartet, andere haben sich gefreut, manche waren vielleicht erleichtert, wiederum andere hatten vielleicht sogar ein bisschen Angst. Doch mittlerweile kann man die Situation schon besser einordnen und hat mehr Klarheiten. Aber auch alle, die nicht in die Schule gehen, mussten sich sicher erst an diesen „neuen Alltag“ gewöhnen.

Viele Gottesdienste und Veranstaltungen unserer christlichen Kirchen und Gemeinden, wie Konfirmationen, Firmungen, Erstkommunionen und die Entlassung aus dem biblischen Unterricht sowie die Veranstaltungen der Vereine etc. können nur mit Abstrichen und unter Kompromissen stattfinden. Und das ist schade, das ist für manche sehr traurig. Manchmal höre ich dann Menschen, die sich darüber aufregen, wenn dies bedauert wird oder dann die Stimmen, die richtig wütend werden, weil es nicht mehr so geht wie gewohnt. Ich denke aber, ein gesundes Mittelmaß ist hier wichtig. Ja, wir dürfen es traurig finden, dass manches leider ausfallen muss oder anders sein wird. Und ja, ich finde es auch schade, dass ich zum Beispiel bei der Einschulung meines Patenkindes nicht dabei sein konnte. Wir dürfen so empfinden, aber wir dürfen uns nicht von diesen negativen Gefühlen leiten lassen, nur noch die Ungerechtigkeiten sehen und das, was nicht mehr möglich ist oder gar einen Schuldigen suchen. Im 2. Brief an Timotheus Kapitel 1, Vers 7 schreibt Paulus „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ Gerade jetzt, in so einer Krisensituation, sollten wir mehr denn je danach trachten, diesen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit einzusetzen.

Ja, ich konnte bei der Einschulung nicht dabei sein und ja das fand ich sehr schade. Aber ich durfte nachmittags diesen Tag aus den Augen meines Patenkindes erleben. So viele Dinge, die ich vielleicht selbst gar nicht wahrgenommen hätte. Wir konnten so diesen Tag doch noch gemeinsam erleben.

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