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Ciao Italia!

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Ciao Italia!

Suche Frieden und jagen ihm nach...

Ciao Roma! So hieß es am 3. August 2018… Abfahrt in Rom, Ankunft in Assisi. Heute vor einem Monat waren wir fast schon wieder in Richtung Deutschland unterwegs. Heute vor einem Monat haben wir zusammen geschwitzt, gebetet, gesungen, gegessen, Rom kennengelernt und sehr viel gelacht!

Getragen von diesen Erinnerungen sind wir einen Monat später noch begeistert von der Internationalen Romwallfahrt 2018. Alle vier Jahre gibt es ein solches „Mini-Treffen“ in Rom. Fast 60.000 MinistrantInnen waren vor einem Monat in Rom unterwegs und wir mittendrin. Unter dem Motto „Suche Frieden und jagen ihm nach“ wurden auch wir zu Peace-seeker (dt. Friedenssucher) und machten uns am Freitag, den 24. Juli, morgens nach einer kleinen Andacht mit anschließendem Reisesegen von Pater Joby nach Rom auf den Weg. Voll bepackt mit Proviant und Spielen blickten wir auch der 18 Stunden langen Busfahrt entspannt entdecken. Und so starteten wir ebenfalls mit einem "Ciao Roma" in dieses Abenteuer...

Ankunft in Rom...

Als wir im Hotel ankamen, waren alle froh, endlich da zu sein und der Hunger wurde so langsam auch größer. Gemeinsam mit den anderen Gruppen, die bei uns im Hotel untergebracht waren, zogen wir los zu dem Restaurant, das für uns reserviert war. Nach dem gemeinsamen Essen teilten sich die Gruppen. Wir fuhren zu unserer ersten „Touri-Tour“ nach Rom rein. Erster Halt war die Spanische Treppe und, man glaubt es kaum, sie war recht leer. Die RömerInnen haben Rom bereits verlassen und die anderen Bistümer kamen größtenteils erst den Montag in Rom an. So hatten wir am Samstag und am Sonntag ein recht leeres Rom bei unseren Touri Touren. Eine Münze in den Trevi Brunnen, ein Blick durch das offene Dach des Pantheon, ein Spaziergang durch die Vatikanischen Gärten, Schwimmen im Mittelmeer in Ostia, einmal zur Heiligen Stiege (die wir leider wegen Bauarbeiten nicht hoch konnten), all das und noch viel Mehr erkundeten wir in den nächsten Tagen. Dank der vielen Wasserbrunnen, waren unsere Flaschen immer voll und unseren Hunger stillten wir besonders gerne in Trastevere, einem der älteren Viertel Roms, das geprägt ist von seinen kleinen Gassen, den typisch italienischen Gaststätten und den kleinen Märkten hier und da.

Begleitet waren unsere Tage auch durch die Gottesdienste unseres Bistums. Jeden Tag in einer anderen Kirche in Rom und immer mit unserem Bischof Georg. Besonders in Erinnerung blieb der Gottesdienst in St. Paul vor den Mauern, wo unsere Minis selbst dienten und Pfarrer Frank Schindling alle GottesdienstbesucherInnen mit sich riss. Doch auch die Musiker, die Band, die extra für diese Wallfahrt zusammen kam, begeisterte jeden Gottesdienst die Minis. Es waren lebendige, frische und abwechslungsreiche Gottesdienste, die uns lieb und wichtig wurden. Die Papstaudienz auf dem Petersplatz zerrte an unseren Kräften, da die Sonne unerbittlich schien und die Stunden mitten auf dem Peterplatz nicht gerade wenige waren. Aber am Ende lohnte sich das Warten: wir standen ganz vorne, direkt an uns vorbei, fuhr der Papst mit seinem Papa-Mobil. Dieser Tag war für uns alle anstrengend und emotional ein Hoch und ein Tief, aber durch den wunderbaren Zusammenhalt unserer Minis konnten wir auch jedes Tief überwinden und freudig in den nächsten Tag blicken.

An dieser Stelle soll das Miteinander der Minis mal betont werden; es war stets durch Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt, Freundschaft, Spaß, Vertrauen und Ehrlichkeit geprägt! Gerade wir als Gruppenverantwortliche könnten nicht stolzer und erfreuter auf die Minis sein. Danke!

Ein besonderes Highlight war der Limburger Abend am Donnerstag. Unser letzter Abend in Rom. Alle Limburger Minis kamen zusammen auf einem Fußballplatz und wir aßen, sangen, spielten, lernte andere kennen und hatten eine Menge Spaß. Die Stimmung war super, die Atmosphäre geprägt von dem Gefühl der Einheit und der Verbundenheit. Wir alle als Minis des Bistums, alle im Dienst des Herrn unterwegs. Man war und ist stolz Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Das zeigte sich nicht nur bei einer Polonaise mit fast 1.000 Minis oder dem gemeinsamen Singen. Überall spürte man diese Verbundenheit der Mini-Gemeinschaft.

Ciao Roma?!

Freitags Morgen ging es dann los. Aufbruch Richtung Heimat. Zuerst gab es aber noch einen Stopp in Assisi. Wir verbrachten den Tag dort und durften noch einen letzten Gottesdienst gemeinsam feiern, bevor alle Bussen in die verschiedensten Ecken unseres Bistums aufbrachen. Wir erkundeten noch San Damiano, dem heutigen Sitz der Klarissen. Dort sahen wir das Kreuz vom Heiligen Franziskus und entzündeten Kerzen für alle, die wir in Rom kennengelernt haben, die nicht ganz ohne kleinere und größere Beschwerden heimfahren. Nach unserem Abschlussgottesdienst konnten wir dann ganz berührt, gemischt von Abschiedsschmerz und Vorfreude auf das Zuhause, uns auf den Heimweg machen. So kamen wir müde, aber glücklich am Samstag gegen 14 Uhr in Biedenkopf an.

Was bleibt sind die Erinnerungen an die gemeinsamen Momente, die Eindrücke, das Gefühl der Verbundenheit als Minis, unsere Souvenirs und natürlich die Freundschaft unserer Gruppe! Danke an alle für alles! In vier Jahren heißt es vielleicht wieder: Ciao Roma?!

Kleiner Eindruck vom Limburger Abend...