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Herzlich Willkommen Pfarrer Dr. Christof Strüder

Herzlich Willkommen Pfarrer Dr. Christof Strüder
Herzlich Willkommen Pfarrer Dr. Christof Strüder

Schön, dass Sie da sind!

© Gloria Stremel

Volle Kirche am Sonntag, den 10.02.2019. Alle waren gekommen, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern und den neuen "Christof" willkommen zu heißen. Dr. Christof Strüder, der seit dem 01.02. als Pfarrverwalter eingesetzt war, wurde nun offiziell als neuer Pfarrer unserer Pfarrei St. Elisabeth an Lahn und Eder eingeführt. Um 15 Uhr begann die Heilige Messe in St. Josef Biedenkopf. MessdienerInnen aus allen Kirchorten zogen, gefolgt von den Hauptamtlichen MitarbeiterInnen und den Priesterkollegen von Pfarrer Strüder,  feierlich ein. Der kommissarische Bezirksdenkan Domkapitular Georg Franz feierte mit die Heilige Messe. Durch dessen eigentliches Amt (Personaldezernent des Bistums), hatte er mit Dr. Strüder bisher eng zusammengearbeitet (als dieser Regens im Bistum Limburg war). So hielt Dekan Franz auch die Predigt. Er griff ein Bild des Bischofs auf, das den Dienst des Pfarrers schön beschreibt: ein Vergleich mit einem Hirten und seiner Herde. Da heißt es manchmal voranzugehen, die Herde zu führen, zu leiten. Manchmal geht der Hirte aber auch mitten in der Herde, umgeben von seiner Herde und ebenso wird es Zeiten geben, wo der Hirte ganz hinten läuft, die Herde ihren Weg gehen lässt und sich um die Zurückgebliebenen sorgt.

© Gloria StremelBezirksdekan Georg Franz überreicht Pfarrer Strüder seine Kirchenschlüssel

Daraufhin wurde die Urkunde zur Ernennung als unseren neuen Pfarrer von Bischof Georg Bätzing verlesen und die offiziellen Insignien verliehen: der Kirchenschlüssel wurde übergeben, das Evangelium zur Verkündigung des Wortes und die heiligen Ölen zur Salbung ihm anvertraut. Nun wurde er in die Reihe seiner MitarbeiterInnen bzw. MitstreiterInnen begrüßt. Stellvertretend für so viele Menschen, die das Miteinander vor Ort gestalten und Christsein in der Welt leben, wurde ihm 5 Rosen überreicht. Eine für jeden Kirchort und auch symbolisch eine große Gruppe von Menschen, die mit ihm arbeiten werden: Die 1. Rose für die synodalen Gremie (VRK, PGR oder auf Bezirskebene der BSR, Bezirkssynodalrat) und seine Hauptamtlichen MitarbeiterInnen. Die 2. Rose für die Ökumene, denn die gut gewachsene Beziehung unter Christen ist eine unserer Stärken, die uns am Herzen liegt. Die 3. Rose wurde ihm im Namen der Caritas überreicht. Die nächste Rose nahm die vielleicht augenscheinlich „kleinen“ unter uns in den Blick: Unsere Zukunft, die Messdiener, unsere Kinder und Jugend und auch unsere KiTa Arche Noah. Und die letzte, aber genauso wichtige Rose, stand für alle Menschen, die in unserer Region leben, sei es als getaufte Christen, als Glaubende, als Suchende, Zweifelnde, Religionslose, Verletzte oder einfach Interessierte. Unser christlicher Auftrag ist nicht für einen exklusiven Kreis hinter den Kirchenmauern bestimmt. Wir sind eine pilgernde Kirche, eine Kirche, die sich den Menschen aussetzt. Zum Schluss richtete er nochmal selbst das Wort an seine neue Gemeinde. Seit 20 Jahren sei er nun schon Priester aber noch nie Pfarrer gewesen. Und da hat er sich die Bedeutung des Wortes mal genauer angesehen, auch das scheint jetzt schon typisch für ihn zu sein, besonders das Griechische hat es ihm angetan. Das Wort Pfarrer geht auf das ältere Pfarre „Amtsbezirk eines Pfarrers“ zurück, welches vom griechischen παροικία („Nachbarschaft“) abstammt - griechisch... passt ja. So sagt Pfarrer Strüder weiter, er wünsche sich eine gute Nachbarschaft mit allen Menschen, denen er hier begegnet. Auch wenn die räumliche Distanz es auf den ersten Blick schwer erscheinen ließe, dies umzusetzen, so führte er auch an, dass man Tür an Tür mit Menschen leben kann, ohne je ein Wort miteinader gewechselt zu haben. Deswegen sehe er der weiten Nachbarschaftsräume gelassen entgehen. In diesem Sinne "auf gute Nachbarschaft", rief am Ende allen zu.

© Charlotte MeisterPfarrer Fahl (Herz Jesu Dillenburg und St. Petrus Herborn) begrüßt seinen neuen Pfarrerkollegen.

Nach dem feierlichen Gottesdienst waren alle BesucherInnen noch in die Gemeinderäume eingeladen um bei Sekt und Kaffee, Kuchen und Laugengebäck den Pfarrer persönlich willkommen zu heißen und ggf. ein Grußwort an ihn zu richten. Vertreter der politischen Gemeinde, der evangelischen Kirche und der Freien evangelischen Kirche kamen zu Wort, genauso wie sein Pfarrerkollege von "nebenan" aus Dillenburg/Herborn. Auch seine Schwester und sein Bruder mit Familien, sowie seine Mutter waren dabei. Es herrschte eine fröhliche und gesellige Stimmung. Um 19:03 Uhr, als alles aufgeräumt und gespült waren, schlossen sich die Türen der Unterkirche in St. Josef und es blieb ein freudiger Blick auf das, was kommt! 

Momentaufnahmen

© Gloria Stremel
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