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Kein Weihnachten in Moria

Kein Weihnachten in Moria
Kein Weihnachten in Moria

Kein Weihnachten in Moria!

Aufnahme geflüchteter Menschen von den griechischen Inseln JETZT!

Die Lage der Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos ist nach wie vor verheerend. Insbesondere im neuen Camp, wo die Flüchtlinge aus dem abgebrannten Lager „Moria“ einquartiert wurden, herrscht eine völlig unzureichende Unterbringungs- und Versorgungslage. In dem Camp befindet sich außerdem noch immer eine hohe Anzahl von Menschen, die als besonders hilfsbedürftig gelten, insbesondere Schwangere, Neugeborene, viele Kinder, behinderte, alte, kranke oder traumatisierte Personen.

Herbergssuche

Am Ende ihrer Tagung in Fulda forderte die Deutsche Bischofskonferenz Ende September nach den ersten Aufnahmezusagen aus Deutschland mit Dringlichkeit weitere Schritte. Schutzsuchende sollten bald auf das europäische Festland gebracht und in Deutschland sowie anderen EU-Staaten aufgenommen werden. Leider zeichnet sich momentan nicht ab, dass hinreichende Maßnahmen hierfür getroffen werden.

Als Christen diskutieren wir momentan, auf welche Weise unter Corona-Bedingungen Weihnachten gefeiert werden kann. Wir erinnern uns an die Herbergssuche der Heiligen Familie und an die Bedingungen, unter denen Jesus zur Welt kam. Gleichzeitig müssen wir feststellen, dass in den Camps auf den griechischen Inseln Flüchtlinge innerhalb Europas in Umständen leben müssen, die mit Menschenrechten oder dem Gedanken an ein Weihnachtsfest nicht vereinbar sind.

Kein Weihnachten in Moria

Daher fordern wir hiermit zur Unterstützung der Kampagne von Pax Christi „Kein Weihnachten in Moria“ auf. Informationen dazu finden Sie auf der Kampagnenseite https://kein-weihnachten-in-moria.de/

Das hauptsächliche Ziel ist, Abgeordnete des Deutschen Bundestages aufzufordern, einen interfraktionellen Antrag zu stellen, um eine weitergehende Aufnahme von Flüchtlingen zu erreichen. Immer mehr Städte und Kommunen haben sich auch in Hessen und Rheinland-Pfalz in den letzten Wochen dazu bereit erklärt. Sie können sich als Einzelperson beteiligen, aber auch jedes synodale Gremium und jeder Verband auf Pfarrei-, Bezirks- oder Diözesanebene kann aktiv werden. Die Kontaktaufnahme mit Abgeordneten kann schriftlich erfolgen, erste Erfahrungen zeigen aber, dass das persönliche Gespräch beispielsweise in einer Sprechstunde im Heimat-Wahlbezirk wirksamer sein kann. Wenn Sie weitere Informationen und Unterstützung benötigen, können Sie sich neben den Ansprechpartner/innen von Pax Christi gerne auch an das Büro der „Willkommenskultur für Flüchtlinge“ im Bistum Limburg wenden: 06421 295-160 // fluechtlingsarbeit@bistumbistumlimburglimburg.de  // www.fluechtlingsarbeit.bistumlimburg.de

Für uns als Christinnen und Christen ist klar:
Unabhängig von parteipolitischen Auseinandersetzungen ist eine Aufnahme der Menschen aus überfüllten Flüchtlingslagern jetzt dringend geboten. Wir können nicht weiter zuschauen, wie die EU auf Kosten menschlicher Schicksale Politik betreibt. Zu lange haben wir auf ein Handeln der EU gewartet. Wenn nicht jetzt etwas geschieht, werden viele Menschen den nächsten Winter und die Corona-Pandemie in den griechischen Flüchtlingslagern nicht überleben.

 

»Auch wir als Kirche stehen bereit, uns für die Geflüchteten zu engagieren – etwa mit unserer Caritas und mit unseren zahlreichen ehrenamtlichen Initiativen. Bitte unterstützen Sie gerade jetzt die Kampagne von pax christi, damit Hilfe möglich wird!«

Bischof Peter Kohlgraf am 16.9.2020 - Er unterstützt die Kampagne »Kein Weihnachten in Moria«

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A short story of Moria

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