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Passionskonzert in der kath. Kirche in Gladenbach

Konzert
Passionskonzert in der kath. Kirche in Gladenbach
Passionskonzert in der kath. Kirche in Gladenbach

Die Resonanz nach diesem wunderbaren Konzert war groß, die umfangreiche Probenarbeit im Vorfeld wurde mit viel Applaus belohnt, die Rückmeldungen der Zuhörer waren erfreulich positiv!

Das Passionskonzert 2019 wurde vom Musikverein mit klassischer Musik von Mozart eröffnet ‚The Young Amadeus’, eine moderne Bearbeitung vom zweiten Satz aus dem Konzert für Klarinette und Orchester in A-Dur (KV 622) von Jan de Haan. Nach diesem frischen und jugendlichen Titel wurden es Barock, ‚Pachelbel’s Kanon in D’ wurde mit einem Bass-Ostinato von der Tuba eingeleitet. Der Klang ging von Soli-Passagen in eine fulminante Orchesterleistung über, bei der die Pauken den letzten Schliff verliehen. Und darauf folgte die imposante Komposition von Jacob de Haan, eine Auftragsarbeit für den niederländischen Befreiungstag, die ‚Free World Fantasy’. Hier forderte der Dirigent Michael Werner nochmals die Musikerinnen und Musiker zu weiteren Höchstleistungen.

Um wieder etwas Ruhe in die Kirche zu bekommen, gab es eine kurze Ansprache von Pfarrer Dr. Christof Strüder (für die Pfarrei St. Elisabeth an Lahn und Eder, zu der auch die katholische Kirche Maria Königin in Gladenbach gehört). Er stellte nicht nur fest, dass die Kirche wirklich vorbildlich gefüllt war, sondern sprach auch von der wichtigen Verknüpfung; dem Miteinander der Instrumente, der Musiker, des Chores mit der Melodie und Harmonie, die auch im Glauben zu finden ist. Er verwies dabei auf Ignatius von Antiochien, der diese wichtige Verbindung der Musik, des Glaubens und des Miteinanders zu Gottes Gesamtmelodie wohl schon im 1-2 Jahrhundert in Briefen erwähnte. Dieser geistliche Impuls war außerdem eine wunderbare Überleitung zu dem folgenden sanften Klang von Cantelo. Mit den Liedern ‚Holy is he lamb’ und ‚Shine your light’ von Tore W. Aas und dem Lied ‚Jerusalem’ von Stephan Adams wussten die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Jürgen Kunz wie sie das Publikum mitreißen und begeistern können. Der klare Klang der 34 Sängerinnen und Sänger, nur vom Klavier begleitet, füllte nicht nur den Kirchenraum, sondern ging in die Herzen des über. Zumindest konnte man dies den fröhlichen Gesichtern im Publikum entnehmen.

Danach wurde es dann ganz besonders: Der Chor und das Orchester bildeten eine musikalische Einheit. Mit modernen Bearbeitungen von ‚Nun danket alle Gott’ sowie ‚Lobet den Herren’ entführten sie das Publikum in die Barocke Zeit Johann Sebastian Bach’s.

Danach wurde das Publikum an den Kino-Erfolg Sister Act erinnert, denn es erklang das schwungvolle ‚I will follow him’, das auch einige Zuhörer aus der Bank riss.

Auch der irische Segenswunsch ‚Möge die Straße uns zusammen führen’ passte sich diesem musikalischen Fastensonntag bestens an. Der Erfolgstitel ‚The Rose’, bekannt aus Film und Fernsehen durch die Interpretation von Bette Midler, rundete die Zusammenarbeit von Chor und Orchester schließlich ab.

Danach spielte der Musikverein noch das feierliche Werk ‘Amen’ von Pavel Stanék, doch das erhabene und stimmungsvolle Lied war noch nicht der Abschluss. Nach der Verabschiedung von Johannes Schmalz, der auch durch das Programm führte, beendete der Musikverein den offiziellen Programmteil mit dem wunderbaren Evening Song/Abendlied von Clement Coterill Scholefield.

Denn nach dem tosenden Applaus und sogar Standing Ovations, kamen Chor und Orchester nochmal zu zwei Zugaben zusammen. Zwei Titel, die bereits bei der Erstauflage des gemeinsamen Passionskonzertes am 11.03.2018 erklangen, der ‚Hymne an die Freundschaft’ und dem bekannten ‚Der Mond ist aufgegangen’.

Nun konnte Michael Werner, der bei den gemeinsamen Titeln auch die Gesamtleitung übernommen hatte, das Publikum mit guten Gewissen ziehen lassen.

Und trotz der rund 1,5 Stunden guter Unterhaltung hörte man ein: „Leider schon wieder rum…“