Sozialberatung der Caritas in Biedenkopf

Frau Leinweber ist wieder für die Sozialberatungsstelle der Caritas im zentralen Pfarrbüro in Biedenkopf zuständig.

Sozialberatung

Der Caritasverband Wetzlar/Lahn-Dill-Eder bietet in der katholischen Pfarrei St. Elisabeth an Lahn und Eder wieder Sozialberatung für Menschen in schwierigen Lebenslagen nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung an. 

Die Beratung ist vertraulich, kostenlos und für alle offen, unabhängig von Alter, Konfession und Nationalität.

 

Frau Serena Leinweber kümmert sich seit dem 01.04.2024 wieder vor Ort vertrauensvoll um Ihre Anliegen. Sprechzeiten nach Vereinbarung.

 

Da kann ja jeder kommen

Ein offenes Ohr und Unterstützung in schwierigen Lebenslagen

Einige kennen mich sicher bereits - mein Name ist Serena Leinweber. Seit 2018 bin ich für den Caritasverband tätig – zunächst in der Sozialberatung und in Flüchtlingsprojekten in Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen. Nach zwei Elternzeiten arbeite ich nun wieder in der Sozialberatung, vor allem in Biedenkopf, aber offen für alle Menschen aus der gesamten Pfarrei. Auch an anderen Kirchorten können Beratungen stattfinden.

Was ist die allgemeine Sozialberatung?

Die Sozialberatung ist ein unverzichtbarer Grunddienst der verbandlichen Caritas. Sie ist offen für alle Menschen - unabhängig von Alter, Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Lebenssituation.

Oft suchen Menschen den Kontakt, wenn sie in einer schwierigen Lebenslage sind – sei es durch finanzielle Sorgen, Arbeitslosigkeit, Konflikte mit Behörden oder Unsicherheit beim Ausfüllen von Anträgen. Auch bei der Vermittlung an andere Dienste (z. B. Schuldner- oder psychosoziale Beratung) kann ich unterstützen.

Warum braucht es die Sozialberatung?

Sozialberatung hilft bei allen Fragen der Existenzsicherung und bei sozialen Problemen. Manchmal wissen Personen in der Krise nicht, wo sie mit ihren vielfältigen und unspezifisch erscheinenden Problemen Hilfe finden.

Wichtig ist mir, den Menschen erst einmal zuzuhören und mir gemeinsam mit ihnen ein Bild der Situation zu machen. Oft geht es darum, herauszufinden, an welchen Stellschrauben man drehen kann – wo also Lösungen oder Entlastungen möglich sind. Dabei helfe ich ganz praktisch: etwa beim Formulieren von Schreiben, beim Telefonieren mit Behörden oder beim Ausfüllen von Formularen.

In meiner Arbeit spüre ich deutlich, wie sehr sich gesellschaftliche und politische Entwicklungen auf das Leben einzelner Menschen auswirken. Themen wie das Bürgergeld, der Mangel an bezahlbarem Wohnraum und die steigenden Lebenshaltungskosten beschäftigen viele Ratsuchende. Oft sind es ganz existenzielle Fragen: Wie soll ich meine Miete zahlen? Reicht das Geld für den Monat? Wie kann ich Unterstützung beantragen, ohne den Überblick zu verlieren?

Hier zeigt sich, wie wichtig niedrigschwellige Anlaufstellen wie die Sozialberatung sind. Wir helfen, Wege durch das System zu finden, Ansprüche zu verstehen und Unterstützung zu bekommen, wo sie nötig ist.

Doch hinter all den Formularen und Regelungen stehen immer Menschen – mit Sorgen, Hoffnungen und dem Wunsch, einfach wieder selbst auf die Beine zu kommen. Ich sehe es als wichtigen Teil meiner Aufgabe, Brücken zu bauen: zwischen den Menschen und den Strukturen unseres Sozialstaates. Damit Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird, und niemand mit seinen Sorgen allein bleibt.

Mir liegt diese Arbeit am Herzen, weil sie Mut machen kann – Mut, sich Hilfe zu holen, Neues anzupacken und wieder Vertrauen zu fassen. Wenn ich erlebe, dass ein Mensch mit etwas mehr Zuversicht hinausgeht, dann weiß ich: Diese Arbeit lohnt sich.

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